|
 |
 |
 |
 |
 |
Ausbildung/Prüfung |
 |
|
Mechatroniker/in
Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre
Das neue Berufsbild von 1998 Zu den Ausbildungsinhalten zählen auch die manuelle und maschinelle Werkstoffbearbeitung, das Zusammenbauen von mechanischen, elektromechanischen, elektrischen und elektronischen Komponenten, das Montieren dieser Komponenten und Anlagenteile sowie das Inbetriebnehmen und Bedienen von Anlagen und Instandhalten dieser Anlagen bzw. Anlagenteile. Eine Neuerung sind auch die formulierten Prüfungsanforderungen. Kenntnisse und Fertigkeiten werden integriert geprüft. Es gibt einen vom Prüfling beantragten betrieblichen Auftrag von bis zu 30 Stunden sowie jeweils eine Aufgabe aus der Arbeitsplanung und der Funktionsanalyse.
Arbeitsgebiet MechatronikerInnen arbeiten in der Montage und Instandhaltung von komplexen Maschinen, Anlagen und Systemen im Anlagen- und Maschinenbau bzw. bei den Abnehmern und Betreibern dieser mechatronischen Systeme. MechatronikerInnen üben ihre Tätigkeiten an unterschiedlichen Einsatzorten, vornehmlich auf Montagebaustellen, in Werkstätten oder im Servicebereich unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbständig nach Unterlagen und Anweisungen aus. Dabei arbeiten sie häufig im Team. Sie stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. MechatronikerInnen sind im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften Elektrofachkräfte.
Berufliche Qualifikationen MechatronikerInnen - planen und steuern Arbeitsabläufe, kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse und wenden Qualitätsmanagementsysteme an; - bearbeiten mechanische Teile und bauen Baugruppen und Komponenten zu mechatronischen Systemen zusammen; - installieren elektrische Baugruppen und Komponenten; - messen und prüfen elektrische Größen; - installieren und testen Hard- und Softwarekomponenten; - bauen elektrische, pneumatische und hydraulische Steuerungen auf und prüfen sie; - programmieren mechatronische Systeme; - montieren und demontieren Maschinen, Systeme und Anlagen, transportieren und sichern sie; - prüfen die Funktionen an mechatronischen Systemen und stellen sie ein; - nehmen mechatronische Systeme in Betrieb und bedienen sie, - übergeben mechatronische Systeme und weisen Kunden ein, - führen die Instandhaltung mechatronischer Systeme durch, - arbeiten mit englischsprachigen Unterlagen und kommunizieren auch in englischer Sprache. Mit dem Berufsbild entstand ein neuer Ausbildungsberuf, der Vorgänger bei den Metallberufen (IndustriemechanikerIn) und Elektroberufen (EnergieelektronikerIn, IndustrieelektronikerIn) hat. Die beteiligten Verbände und Gewerkschaften einigten sich bei der Neuordnung auf die Integration von metalltechnischen und elektrotechnischen Qualifikationen. Schwerpunkt des Berufes sind Qualifikationen in der Steuerungstechnik, also Elektropneumatik, -hydraulik, Elektromechanik, Elektronik (SPS) sowie computergestützte Steuerungen.
|
 |

|
|
Unterrichtsorganisation
|
|
 |
|