Feuerwehr Karlstadt zu Gast in der Berufsschule
Praktische Unterweisungen für den Ernstfall
Auf Einladung des Sicherheitsbeauftragten an der Berufsschule Main-Spessart, Michael Kleinschnitz, rückte die Freiwillige Feuerwehr Karlstadt mit einem Löschzug in den Schulhof der Berufsschule ein: „Unterweisung zum Bergen von Verletzten und Maßnahmen zur Brandbekämpfung.“ 12 Berufsschulklassen aus allen Abteilungen konnten zum Schuljahresbeginn an diesem Kurzlehrgang teilnehmen.
Die Feuerwehr-Profis Peter Hessler, Klaus Lemkes und Alex Hofmann hatten zwei Übungsstationen aufgebaut, an denen anschaulich demonstriert und praktisch geübt werden konnte. Welche Telefonnummer wählt man als Ersthelfer am Unfallort? Wie lautet die korrekte Unfallmeldung? Wie sichert man eine Unfallstelle fachmännisch ab? Wie kann man einen Verletzten richtig bergen? Kaum jemand von den jungen Verkehrsteilnehmern konnte die Fragen des Lehrgangsleiters auf Anhieb richtig beantworten. Den jungen Berufsschülern wurde schnell klar, dass die Erste-Hilfe-Maßnahmen – irgendwann erlernt und geübt – unbedingt regelmäßig trainiert werden müssen, damit im Ernstfall rasch die richtigen Entscheidungen getroffen werden können.
An der zweiten Übungsstation ging´s dann richtig heiß her, denn es galt, ein loderndes Feuer zu löschen. Auch hier konnten die Berufsschüler die Brandbekämpfung und die richtige Anwendung des Pulver-Feuerlöschers direkt am Brandobjekt üben. Nach ersten Berührungsängsten mit der „hitzigen Materie“ gelang es den Übungsteilnehmern, die brennende Flüssigkeit in wenigen Sekunden zu löschen. Resümee der Berufsschüler: Eine hochinteressante und lehrreiche Übungsstunde, die Sicherheit für den möglichen Ernstfall bringt!
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