Regelmäßig werden mit den Schülern Abschlussfahrten durchgeführt, um die Klassengemeinschaft zu fördern.

Abschlussfahrt der Klassen IK 12 b und IK 11 a nach Prag
Wieder einmal haben sich die Schüler der IK 12 b und IK 11 a für Prag als Reiseziel ihrer Abschlussfahrt entschieden. Morgens um 5:30 (MHF) und 6:00 (Lohr) ging die Reise los. In Pilsen angekommen, haben sich die Schüler und die Lehrer (Herbi und Andi) bei einem guten Essen und einem Glas Pilsner Urquell für die Besichtigung der Brauerei gestärkt.

Um 13:30 Uhr ging es weiter Richtung Prag. Dort angekommen checkte die Reisegruppe standesgemäß im 4-Sterne-Hotel ein. Nach großer Freude über die schönen, geräumigen Zimmer ging es weiter mit einer Stadtführung. Unsere Reiseleiterin Jana hat den Schülern die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bei Sonnenschein präsentiert. Danach waren alle richtig platt und haben sich zum Abendessen im Hotel eingefunden.

Trotz aller Müdigkeit ging es am Abend in die Stadt. In der größten Disko Mitteleuropas im Herzen Prags feierten und tanzten die Schüler bis morgens um fünf Uhr. Da in Prag die Straßenbahnen die ganze Nacht hindurch fahren und das Hotel sehr nah am Stadtzentrum liegt, war es kein Problem wohlbehalten für eine kurze Morgenruhe zur Unterkunft zu kommen.

Obwohl einige Schüler noch etwas müde aussahen, ging es um 9:00 Uhr morgens weiter mit der Stadtführung im Stadtteil Hradschin, wo wir die Prager Burg und den Veitsdom besichtigten. Anschließend ging es zu einer Schifffahrt auf die Moldau, inklusive Mittags-Büffet. Am späten Nachmittag gingen die Jungs und Mädels einer ihrer Lieblingsbeschäftigung nach – Shoppen war angesagt.

Abends: Besuch einer Vorstellung des Schwarzen Theaters, was sehr lohnenswert war. Danach Disko – keine Frage. Zum Abschluss der Reise standen den Schülern am Morgen des dritten Tages noch drei Stunden zur Verfügung, um die letzten Kronen auszugeben.

Mit vielen schönen Erinnerungen haben alle die ruhige, störungsfreie Fahrt nach Main-Spessart verbracht. Die Autorin (Andi) und ihr Begleiter (Herbi) loben an dieser Stelle nochmals das äußerst gute Benehmen und die freundliche, offene Art der Schülerinnen und Schüler beider Klassen – es war eine reine Freude mit euch die Zeit in Prag zu verbringen.

Andrea Weidner-Roth

Klassenfahrten nach Prag

In diesem Schuljahr fuhren zweimal Abschlussklassen auf Klassenfahrt nach Prag.

Als die erste „Schicht“ ankam, war ganz Prag voller Schotten, angeblich weil es ein Freundschaftsspiel zwischen Tschechien und Schottland geben sollte, aber in Wirklichkeit lag es daran, dass die Schotten den netten Deutschen ihre farbigen Röcke zeigen wollten. Deswegen haben wir auch eine Delegation zum Spiel geschickt, so dass die Dudelsäcke nicht zu beleidigt waren.

Bei der zweiten Fahrt mussten wir uns mit einem Großbildschirm auf dem Marktplatz begnügen, dafür wurden wir aber mit einem EM-Spiel zwischen Deutschland und einem Gegnerland entschädigt.

Wenn man eine Großstadt besucht, ist natürlich die Stadtbesichtigung obligatorisch und wurde deshalb von beiden Mannschaften durchgeführt. Bis zu diesem Jahr war die Zuteilung der Stadtführer völlig zufällig. Da wir jedoch beim zweiten Versuch unglaublich viel Glück mit unserer (Ver)Führerin hatten, liegt jetzt ihre Karte im Sekretariat der Berufsschule. Damit haben auch künftige Pragfahrer die Möglichkeit, dieses exzellente Erlebnis zu genießen.

Typisch für Prag sind die vielen sogenannten Schwarzen Theater, die ohne Worte, aber mit vielen Special Effects ihre Zuschauer bezaubern. Main-Spessart war sowohl im ältesten als auch im besten Theater repräsentiert, und so wurden der lieben Schule Ästhetik, Humor und eine Aufführung von Faust dargeboten.

Bei der ersten Hinreise haben wir eine Pause in Pilsen gemacht, um zu lernen, wie originales, uraltes Bier schmeckt... Oder zumindest nach uraltem Rezept. Die größte Brauerei der tschechischen Welt haben wir dann auch live oder am Ende weniger lebendig erlebt.

Prag wird außer von all den schönen Gebäuden auch von der größten Disko Europas geschmückt, die natürlich auch auf dem Pflichtprogramm der unterfränkischen Besucher stand, am liebsten mehrmals und laaaange. Dass aber die alten Lehrer mindestens genau so lange wie die jüngeren Schüler aushalten können, war vielleicht ein bisschen unerwartet.

Die Burg in Prag ist keine kleine Ruine, sondern ein ganzes Stadtviertel, das wir auch näher kennengelernt haben, zum Glück wieder mit Guide. Auch Kafka hat dort gewohnt, aber die Tschechen verstecken offensichtlich seine Wohnung vor den Touristen.

McDonalds in Prag war für Vegetarier schlechter geeignet als die deutsche Version, dafür besser für Rollstuhlfahrer. Solche hatten wir aber leider nicht mitgebracht. Die mitgebrachte Dänin dagegen war aber so begeistert von der verwandten Währung Kronen, von den netten Schülern und der schönen Stadt, dass sie unbedingt beide Male mitfahren wollte. Aller guten Dinge sind aber drei... Also könnte man vielleicht auf eine Einladung nächstes Jahr hoffen?


Abschlussfahrt nach Amsterdam

Die fächerübergreifende Kooperation zwischen Kaufleuten und Metallern bzw. Elektrikern vollendete sich für die Klassen MT12 und IK 12B in einer Abschlussfahrt nach Amsterdam. Um den holländischen Fans bei der Fußball-Europameisterschaft etwas unter die Arme zu greifen orderten wir bei dem Busunternehmen Greser einen „Oranje-Bus“ (Spitzname der hollandischen Nationalmannschaft) in Knall-Orange, was bereits auf der Autobahn zu exzessiven Beifallsbekundungen seitens holländischer Autofahrer führte. Nach einer Stadtrundfahrt per Bus checkten die Schüler mit ihren Lehrern standesgemäß im 4-Sterne-Hotel ein - es war leider nichts anderes mehr frei ;-). Leider waren die Preise für ein Abendessen dort so hoch (>25.-€), dass für viele dann doch das Fast-Food-Restaurant am Flughafen in der Nähe her halten musste. Am nächsten Tag folgte eine Stadtführung mit Besuch des Rotlichtviertels. Die besorgten Schülerinnen und Schüler J erkundigten sich selbstverständlich gleich nach den Arbeitsbedingungen der Damen in den Schaufenstern, konnten jedoch von unserem Guide beruhigt werden. Die Damen stehen unter staatlicher Aufsicht (incl. medizinischer Betreuung) und sind allesamt selbständig, was das Leben nicht besser, aber vielleicht doch angenehmer macht. Als deutsche Touristen mussten wir natürlich eine Grachtenfahrt buchen, um das holländische Venedig so zu sehen, wie es über 4000 Einwohner Amsterdams sehen – von ihrem Hausboot aus. Apropos Boot: Arbeitslose haben innerhalb von 4 Jahren eine Replika eines Piratenschiffs gebaut. 90% der Arbeitslosen haben in dieser Zeit eine Ausbildung absolviert und stehen jetzt wieder im Berufsleben. Vielleicht sollten wir so etwas mit unseren JoAs auch machen. Mit vielen schönen Erinnerungen an die 4 Tage in Amsterdam gönnt sich der Autor nun eine kleine Pause in seinem privaten Coffee-Shop. Bis zum nächsten Jahr …

Abschlussfahrt 2009/10 – Prag
GK12 C

In diesem Schuljahr sind wir, die GK12 C zur Abschlussfahrt nach Prag gefahren.
Abfahrt: Talavera Würzburg 5:30 Uhr

Um 5:30 war es endlich soweit wir trafen uns an der Talavera in Würzburg, um den weiten Weg nach Prag anzutreten.
Der ein oder anderer Schüler trat die Fahrt mehr oder weniger „müde“ an, so dass zunächst eine sehr gute Stimmung im Bus herrschte. Doch mit der Zeit fielen diese Schüler zwangsweise in den Schlaf.

Ankunft: 11:30 Uhr Hotel DUO in Prag

Nach einer 6 stündigen Fahrt erreichten wir schließlich die Hauptstadt und zugleich Partymetropole Prag. Nach Schlüsselübergabe konnten wir auch schon unsere luxuriösen Doppelzimmer beziehen. Es fehlte an nichts, Föhn, Waschbecken, Badewanne und vielen Extras mehr. Nach kurzer Zimmerbesichtigung machten wir uns auch schon auf den Weg zur ersten kleinen Stadtbesichtigung.

Stadtbesichtigung mit unseren überragenden Reiseleitern Jürgen Fischer und Petra Stahl-Wagner

Nach wenigen Metern kamen wir an der sehr imposanten U-Bahnstation an. Nachdem wir den ein oder anderen Busfahrtgeschädigten zurück im Hotel lassen mussten kamen wir im belebten Stadtzentrum von Prag mit der U-Bahn an. Am sehenswürdigen Wenzelplatz konnten wir einen kleinen Snack zu uns nehmen. Herr Fischer führte uns gekonnt durch die Altstadt von Prag. Wir konnten unter anderem die astronomische Uhr von Prag besichtigen. Nach 3-stündiger Stadtbesichtigung machten wir uns wieder auf dem Weg nach Hause. Am Abend konnten wir in einer Gastwirtschaft unseren Durst und Hunger bekämpfen. 5 unserer Klasse sind nach dem Essen noch in den Vergnügungspark gegangen, die anderen machten derweil auf dem Weg in die weitbekannte Prager Disco Karlovy Lazne´. In diesem Club konnte Herr Fischer auf seine Tanzkünste aufmerksam machen. Andere zeigten auf andere Weise Ihr Talent.



Freitag Morgen um 9.30 Uhr in Prag

Nach einer langen Nacht die mit einer kuriosen Taxifahrt endete, machten wir uns heute auf den Weg die Prager Burg zu besichtigen. Kalle, Tobi und die drei Mädels die versehentlicher Weise das Türklopfen, im Tiefschlaf, von Herr Fischer nicht hörten konnten diese hochinteressante Besichtungstour leider nicht machen. Herr Fischer erklärte den anwesenden Schülern unter anderem das an dieser Burg der Prager Fenstersturz im kalten Krieg stattfand. Nach der Burgbesichtigung konnte man noch eine Mahlzeit, in einem gut bürgerlichen Restaurant, zu sich nehmen.


Gegen Mittag machten sich auch die restlichen Schüler auf den Weg in die Innenstadt um etwas zu essen. Am frühen Abend kamen wir wieder im Hotel an und jeder hatte ein bisschen Freizeit, die jeder auf seine Weise nutzte. Gegen 21.00 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg in die Innenstadt wo die meisten Schüler am Ende wieder im Music Club landeten.


Samstag - Abreisetag
Samstag um 8.00 Uhr weckte unverschämter Weise Herr Fischer und Frau Stahl-Wagner alle Schüler um Ihre Koffer zu packen und die Zimmer zu verlassen.Gegen 9.00 Uhr war es dann wieder soweit. Einige spannende Tage in der Hauptstadt Tschechiens gingen zu Ende. Wir machten uns mit dem Bus wieder auf den Weg in die Heimat. Um 14.00 kamen wir dann im Mainfrankenpark an und ließen hier schon einige Schüler aussteigen.
Der Rest der Klasse kam um ca. 14.15 Uhr an der Talavera an und traten auch die letzten Meter Ihrer Heimreise an.


Berichtautoren: Tobias Nagel (Tobi), Sebastian Dörr (Kalle)