Kaufleute


In allen Bereichen der Wirtschaft kümmern sie sich um Warenaustausch und Dienstleistung.

Zum Berufsbild gehören der sicherer Umgang mit moderner Kommunikationstechnik, sprachliche Kompetenz, Kooperationsfähigkeit. Kaufleute bieten den professionellen Dienst am Kunden, beherrschen Auftragsbearbeitung, Marketing und Büroorganisation im betriebswirtschaftlichen Arbeitsalltag. Moderne Unterrichtsmethoden wie Lernsituationen, Projektarbeit und Lernzirkel führen zu Fachkompetenz und fördern das eigenverantwortliche und verantwortungsbewusste Handeln der Auszubildenden.

Wir bilden aus:
Einzelhandelskaufleute / Verkäufer
Großhandelskaufleute
Bürokaufleute
Industriekaufleute
Kaufleute für Bürokommunikation

Elektroniker für Geräte und Systeme


Die Schaltungs-Spezialisten!

werden überall dort eingesetzt, wo das Verständnis der Elektronik bis hin zur Funktion der einzelnen Bauteile erforderlich ist, also bei Reparaturen, im Service und im Prüffeld.

Er besitzt Kenntnisse aus der Elektrotechnik und Elektronik, kennt Bauteile der Analog- und Digitaltechnik, hat einen Überblick über die Vielfalt der elektrischen Antriebe, weiß von den Gefahren der Wechselspannung und kennt die einschlägigen Schutzmaßnahmen.

Er kennt die Welt der Mikrocontroller und kann Programme in einer höheren Programmiersprache sowie in Assembler ändern und neu einspielen. Solide PC-Kenntnisse und die Beherrschung der Präsentationstechniken runden die vielseitige Ausbildung ab. Englischkenntnisse sind Voraussetzung für die technische Kommunikation.

Wir bilden aus:

Elektroniker für Geräte und Systeme
Systemelektroniker
Industrieelektriker Fachrichtung Geräte und Systeme
Industrieelektriker Fachrichtung Betriebstechnik (Grundstufe)
Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik (Grundstufe)
Elektroniker, Fachrichtung Betriebstechnik (Grundstufe)
Elektroanlagenmonteur (Grundstufe)
Mechatroniker

Brauer und Mälzer


Handwerk mit Tradition

Aus drei Bundesländern – Bayern, Hessen und Thüringen – kommen die angehenden Brauer und Mälzer nach Karlstadt. Der theoretische Unterricht vermittelt die Rohstoffkunde, die Technologie und Technik der Malz- und Bierbereitung, die Zubereitung von alkoholfreien Getränken und Biermischgetränken. Dazu kommen die Schankanlagentechnik, die Mess-, Steuer und Regeltechnik. Der praxisbezogene Unterricht vertieft die Bedienung aller Geräte und Anlagen in Mälzerei und Brauerei, den Getränkeausschank, die Wartung mechatronischer Systeme und die Qualitäts- und Betriebskontrolle. Wir bieten die bundesweit einzige Ausbildung für Maschinen- und Anlagenführer im Bereich Brauerei. Der Schule ist ein Internat angeschlossen mit besonderer Betreuung zur Stoffvertiefung sowie zusätzlichen Kursen in Fach-Englisch.

Mechatroniker


Eine neue Berufsausbildung

Bedingt durch sein fachübergreifendes Wissen kann der Mechatroniker schnell und vielseitig in der gewerblichen Wirtschaft und der Industrie eingesetzt werden. Er besitzt Grundkenntnisse aus der Elektrotechnik und Elektronik, hat einen Überblick über elektrische Antriebe, weiß von den Gefahren der Wechselspannung und kennt die einschlägigen Schutzmaßnahmen. Parallel hierzu hat er einen Grundlehrgang Metall durchlaufen, versteht also auch etwas von Werkstoffen, Hydraulik und Pneumatik. PC-Kenntnisse und Präsentationstechniken runden die facettenreiche Ausbildung ab

Friseure


Eine Branche im Aufwind

Im praktischen Unterricht üben wir die Grundformen des Haarschnitts. Alles über Farbe, Dauerwellen, Wickeltechnik und Styling sowie dekorative und pflegende Kosmetik wird gezeigt. Wir vermitteln theoretisches Wissen über den Aufbau des Haares, die Biologie und Chemie von Haut und Nägeln, außerdem die chemischen Grundlagen und die Zusammensetzung von Pflegeprodukten im Friseurhandwerk. Den Schülern werden menschliche Werte nahe gebracht, ein korrektes Sozialverhalten und ein ebenso freundlicher wie zuvorkommender Umgang mit Kunden, der sich durch Hilfsbereitschaft und Einfühlsamkeit auszeichnet.

Kfz- Mechatroniker


Vom Schrauber zum Diagnosespezialist

Der Fortschritt der Technik macht die Neuordnung fahrzeugtechnischer Berufe notwendig. Der klassische Kfz-Mechaniker hat sich vom Schrauber zum Diagnosespezialisten gewandelt mit Schwerpunkt auf Pkw-, Nutzfahrzeuge-, Motorrad- oder Fahrzeugkommunikationstechnik sowie zum Karosserie- undFahrzeugbauer. Neben Aufbau und Funktion des Motors geht es jetzt um Elektronik, den Aufbau und die Funktion vernetzter Bus- und Zusatzsysteme. Es geht um Energiemanagement, Sicherheit, Umweltschutz, Tuning und um alternative Antriebsarten
wie Erdgas, Brennstoffzelle und Hybrid. Kfz-Mechatroniker drehen, fräsen und Feilen nicht mehr. Sie kümmern sich um die komplexen technischen Systeme moderner Kraftfahrzeuge.

Metalltechnik


Ein weites Feld

Metallbauer, Konstruktions-, Industrie- und Zerspanungsmechaniker erhalten bei uns die Grundlagen der Werkstoffkunde für Metall, Kunststoff und Glas. Wir unterrichten in Bauphysik, informieren über den umweltgerechten Umgang mit Säuren und Laugen und zeigen den Schülern den Weg von der Handskizze zum fertigen Werkstück und von der digitalen Zeichnung zum Computer Aided Manufacturing CAM.
Der fachpraktische Unterricht legt die Grundlagen für das Vorbereiten, Programmieren und Fertigen von Werkstücken mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen CNC. Hydraulik-und Pneumatikanlagen sorgen für Kraftübertragung und Steuerung. Neue Trends und Technologien wie Wasserstrahlschneiden, Lasertechnologie, leistungsfähige Schweißgeräte und Flammspritzen runden das Unterrichtsangebot ab.

Sozialkunde

Fachbereichsleiter Sozialkunde: StD. Richard Steigerwald

Deutsch

Fachleiter Deutsch, Herr Zeller

Englischzertifikat

Englischunterricht an der Berufsschule

Informationen zum Fremdsprachenzertifikat
Zur Steigerung der Attraktivität des berufsbezogenen Fremdsprachenunterrichts an der Berufsschule können sich Auszubildende seit 1997 die erworbenen Englischkenntnisse durch eine zusätzliche, freiwillige, zentral gestellte und auf den jeweiligen Beruf zugeschnittene Prüfung nach europaweiten Standards zertifizieren lassen. Diese Zertifikatsprüfung, die auf bis zu drei Niveaustufen abgelegt werden kann, besteht aus einer Hörverstehens-Prüfung und einem obligatorischen schriftlichen und mündlichen Teil. Die Leistungen der Schüler werden nicht durch Noten dargestellt, sondern genau beschrieben, so dass der Arbeitgeber aussagekräftige Informationen über die fremdsprachlichen Fertigkeiten des Mitarbeiters bekommt.

Die Zertifikatsprüfungen finden im Mai/Juni an der Berufsschule statt. Das Zertifikat wird von der Schule verliehen und ist bundesweit anerkannt.

Die KMK-Rahmenvereinbarung zur Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung sieht dabei insgesamt vier Kompetenzbereiche vor, mit denen auch die speziellen Bedarfsprofile der fremdsprachlichen Handlungskompetenz in den jeweiligen Berufsfeldern berücksichtigt werden:

Ø Rezeption (Teste und gesprochene Mitteilungen verstehen)
Ø Produktion (Schriftstücke erstellen)

Ø Mediation (Texte und gesprochene Mitteilungen in der jeweils anderen Sprache wiedergeben)

Ø Interaktion (Gespräche führen und/oder dolmetschen)